Datenportal Flächen­vor­unter­suchung

Gemäß § 16 Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) ermittelt die Bundesnetzagentur (BNetzA) ab dem Jahr 2021 für Windenergieanlagen auf See, die ab dem 1. Januar 2026 in Betrieb genommen werden, den Adressaten und die Höhe der Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mittels Ausschreibung. Lage, Zeitpunkt und Reihenfolge der auszuschreibenden Flächen werden jeweils durch den Flächenentwicklungsplan (FEP) festgelegt.

Die im FEP festgelegten Flächen werden durch das Bundesamt für Seeschifffahrt (BSH) nach § 9 ff. WindSeeG voruntersucht. Die Voruntersuchung umfasst Untersuchungen zur Meeresumwelt (§ 10 Abs. 1 Nr. 1 WindSeeG), die Vorerkundung des Baugrundes (§ 10 Abs. 1 Nr. 2 WindSeeG) sowie die Untersuchung der Wind- und ozeanographischen Verhältnisse auf der auszuschreibenden Fläche (§ 10 Abs. 1 Nr. 3 WindSeeG). Zusätzlich kann das BSH insbesondere auf Grundlage der Ergebnisse des Anhörungstermins weitere Untersuchungsgegenstände festlegen (§ 12 Abs. 3 Satz 2 WindSeeG).

Über das Datenportal werden Untersuchungsergebnisse und Unterlagen der Flächenvoruntersuchung bereitgestellt. Die Bereitstellung dient der Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtung aus § 19 Satz 2 Nr. 7 WindSeeG.

Laufendes Ausschreibungsverfahren

Gebotstermin 1. September 2021 abgelaufen